Tino Beck ist erneut am schnellsten
Seine Qualitäten im Kampf gegen die Uhr hat beim Göttinger SBZW-Zeitfahrcup einmal mehr Tino Beck bewiesen. Der Radsportler vom Team Maxim Magdeburg bewältigte das Fahrradgarage-Zeitfahren über 26,6 Kilometer in 33:26 Minuten und siegte damit knapp vor Armin Fischer aus Fulda (33:32 Minuten). Dritter wurde Eckhardt Schröder (Team Gauselmann-Norwid/34:47).
Die mit Steilpassagen und insgesamt 240 Höhenmetern gespickte Strecke führte die Fahrer zweimal über Imbsen, Güntersen und das Auschnippetal zurück nach Dransfeld. Mit 58 Fahrern gingen beim dritten Wettkampf der von Personal Sports und Tuspo Weende ausgerichteten Rennserie weniger Teilnehmer an den Start als gewöhnlich. Verantwortlich dafür sei laut Hauptorganisator Frieder Uflacker die kurzfristige Strecken-Verlegung, die aufgrund einer Ampelbaustelle nötig geworden war. „Insgesamt bin ich aber nach vielen Fragezeichen zu Beginn dennoch zufrieden. Das Wetter war sehr gnädig, die Strecke bot Vielschichtigkeit und Rhythmuswechsel. Und auch die Kooperation mit Velo-Venezia Dransfeld macht Appetit auf eine Wiederholung“, resümierte Uflacker. Verärgert war er jedoch über einen Sturz „an einer höchst unspektakulären Stelle“. Ein Teilnehmer fuhr unerlaubterweise im Windschatten seines Vordermannes, touchierte dessen Hinterrad und kam zu Fall. „Die unsportliche Fahrweise, die beim Einzelzeitfahren nicht dazugehört, ist ihm zum eigenen Verhängnis geworden. Das ist schade, weil vermeidbar“, kommentierte Uflacker.
Grund zur Freude hatte Christine Feger vom RSC Göttingen, die durch ihren dritten Sieg in Folge bereits vorzeitig die Frauenwertung für sich entschied. Hingegen bleibt die Gesamtwertung in der Männerklasse weiterhin spannend, weil Topfavorit Kai-Henrik Günther von Tuspo Weende aufgrund eines Defekts eine Vorentscheidung verpasste. So wird der Cupsieger erst nach dem Bergzeitfahren in Hemeln am 25. September feststehen.
Weitere Informationen und erhalten Interessierte unter www.personal-sports.info
